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24 Stunden Übung

 

Am Samstag den 30 August fand die 24 Stunden Übung der Jugendfeuerwehren Waltenhofen und Sulzberg statt.Am Morgen trafen wir uns am Feuerwehrhaus in Sulzberg und fuhren gemeinsam nach Waltenhofen. Nach einer kurzen Erste Hilfe Einweisung wurden wir zu unserem ersten Einsatz gerufen. Dabei sollten wir auslaufende Flüssigkeiten entfernen und eine bewusstlose Person versorgen.

Zurück am Feuerwehrhaus gönnte man uns keine lange Pause. Wir wurden kurz darauf zu einem weiteren Einsatz gerufen, bei dem wir einen Verunglückten mit Hilfe von Atemschutztrupps aus einem Tiefsilo bergen sollten.

Nach einer langen Mittagspause mit einer zünftigen Stärkung ging es weiter zum nächsten Einsatz. In einer Kiesgrube bekamen wir zunächst die Aufgabe verletzte Personen aus dem Gelände zu retten, die bei einer Verpuffung im Verladebereich verletzt wurden.

Danach ging es nach Sulzberg. Der darauffolgende Einsatz war für alle eine interessante Erfahrung, denn die Verletzungen von unseren Feuerwehrkameraden sahen gefährlich echt aus. Das hatten wir einem Herren aus Waltenhofen zu verdanken, der die Schminkkunst von Verletzungen sehr gut beherrscht.

Nach einem leckeren Abendessen kam der absolute Höhepunkt des Tages, es dämmerte schon als uns die letzte Einsatzmeldung erreichte. Nichts ahnend fuhren wir zum Einsatzort. Von weitem sahen wir schon ein großes Feuer. Unsere Aufgabe war es nun das Feuer zu löschen und die Brandstelle zu sichern.

Sehr müde von den Aufregungen des Tages gingen wir schließlich in unser Matratzenlager im Feuerwehrhaus schlafen. Nach einem nahrhaften Frühstück endete die 24 Stunden Übung und alle gingen mit vielen positiven Eindrücken des ernsthaften Feuerwehrlebens nach Hause.

Ausflug Freiburg 23.08 - 26.08.2014


Der diesjährige Ausflug der Jugendfeuerwehr Sulzberg startete am Samstag, den 23. August am Feuerwehrhaus mit dem Bus. Nach der Hälfte der Strecke machten wir eine längere Pause an den Rheinfällen in der Schweiz, welche wir bestaunen durften. Am frühen Nachmittag kamen wir nach einer langen aber amüsanten Busfahrt endlich an unserem Ziel in der Stadt Freiburg an. Nachdem wir unsere Jugendherberge erkundet und unsere Sachen ausgepackt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Abendessen in die Innenstadt. Mit Tischtennis und Kickerspielen ließen wir den Abend ausklingen.

Am nächsten Morgen ging es nach einem reichhaltigen Frühstück in den Freizeitpark Steinwasen. Es wurde ein gelungener Vormittag, denn es war für jeden etwas Passendes dabei wie Sommerrodelbahn oder 4D Kino. Am Nachmittag dann fand ein Volleyballtunier statt, bei dem alle voller Freude dabei waren.

Am Montag liefen wir noch ziemlich verschlafen in die Innenstadt. Dort bekamen wir von unseren Betreuern einen Fragebogen zur Geschichte und den Einwohnern Freiburgs. In Kleingruppen versuchten wir alle Aufgaben zu lösen, denn diese hatten es wahnsinnig in sich, das jedoch konnte uns nicht die gute Laune verderben. Nach der Tour durch die Stadt gingen wir voller Vorfreude zur Berufsfeuerwehr. Mit großen Augen staunten wir über die vielen Fahrzeuge und deren Ausrüstung. Beim Rundgang durch die Feuerwache bekamen wir viele Eindrücke über das Berufsleben und die Ausbildung eines Berufsfeuerwehrmannes. Nach der Besichtigung von Schlauchwaschanlage, Schlauchturm und Atemschutzwerkstatt hatten unsere Betreuer vor, auf den Freiburger Hausberg zu wandern. Diese Idee kam bei den meisten nicht so besonders gut an, denn unsere Füße taten schon weh von der langen Tour durch die Stadt. Trotzdem zogen wir los und waren froh als wir endlich die Plattform erreicht haben. Von dort oben hatten wir einen atemberaubenden Ausblick über die ganze Stadt. Es hatte sich wieder einmal gelohnt auf unsere Betreuer zu hören.

Am Tag der Abreise also am Dienstag, den 26. August packten wir am frühen Morgen unsere Sachen und brachten die Zimmer wieder in Ordnung. Auch das letzte Frühstück ließen wir uns noch einmal schmecken bevor wir nach Straßburg fuhren. Dort bekamen wir eine Führung durch das Europaparlament. Dort sahen und hörten wir, wie über Europa entschieden wird. Nach der Besichtigung des Parlaments ging es in die Innenstadt von Straßburg. Dort zogen wir alle Blicke auf uns, denn wir hatten unsere Tracht, also Lederhose und Dirndl, angezogen. Nach dem Aufenthalt in der Stadt fuhren wir in Richtung Heimat zurück. Am späten Abend kamen wir todmüde aber überglücklich in Sulzberg an.

 

 

24-Stundenübung (vom 8.- 9.9. 2012)

 

Nach intensiver Planung konnte die von allen Jugendlichen lang ersehnte 24-Stundenübung endlich stattfinden. Bei dieser Übung sollte für alle etwas dabei sein, wobei jedoch der kameradschaftliche Gedanke an erster Stelle stand. Früh morgens um 8 Uhr, nachdem alle Beteiligten zusammengekommen waren, wurden die Jugendfeuerwehrler in drei Einsatzgruppen eingeteilt.

Schon bald darauf wurde eine Einsatzgruppe alarmiert, deren Anweisung es war, eine Ölspur zu beseitigen. Mit vollem Elan starteten die Jugendlichen in den Tag und meisterten diese Aufgabe mit Bravour.

Nun stand eine Vorführung eines Fettbrand und die Explosion von Sprühdosen auf dem Programm, die die Jugendlichen ganz besonders faszinierte. Plötzlich wurde eine verletzte Person unter einem Baumstamm gemeldet und die Jugendlichen besetzten im Akkordtempo die Fahrzeuge. Am Einsatzort wurde von den angehenden Feuerwehrlern sowohl technisches Geschick bei der Bedienung einer Seilwinde zur Beseitigung der Baumstämme, als auch erste Hilfe zur Rettung der verletzen Person abverlangt.

Nach einem langen Vormittag ließen sich die Jugendlichen ein deftiges Mittagessen nicht entgehen. Doch bald darauf folgte die nächste Alarmierung: Brandgeruch in der Turnhalle. Nun hieß es schnellstmöglich zu handeln. Vor Ort baute eine Gruppe den so oft geübten Löschaufbau auf und ein Suchtrupp untersuchte das Gebäude nach möglichen Brandobjekten. Nach einer halben Stunde Nervenkitzel gab der Einsatzleiter dann Entwarnung.

Den Nachmittag verbrachten die Jugendlichen in kameradschaftlicher Runde, bis die wohlbekannte blecherne Stimme den nächsten Einsatz meldete. Eine hilflose Person in einem verschlossenen Raum musste gerettet werden. Mit Spezialwerkzeug ausgerüstet rückte ein Feuerwehrfahrzeug aus. Spätnachmittagswurde die Feuerwehr zu einem Großeinsatz gerufen: eine vermisste Person musste gefunden werden. Mit Unterstützung der Polizei machten sich die „Feuerwehrler“ auf die Suche. Hierbei war besonders das Geschick und die Logistik der Gruppenführer, den Wald vollständig abzusuchen, gefragt. Nach nur knapp einer viertel Stunde konnte die Person gefunden werden, was einen perfekten Einsatzablauf aufzeigt. Anschließend stand eine Vorführung eines Polizeihundes mit den Themen Sprengstoffsuche, Vermisstensuche und Personenüberwältigung auf dem Programm, welche bei den Jugendlichen besonderes Interesse weckte.

Nach dem gemeinsamen Grillen nahte auch schon der nächste Einsatz, der den Jugendlichen physische und psychische Belastung sowie ein hohes Maß an Disziplin und Selbstbewusstsein abverlangen sollte. Es galt ein Ausbreiten eines Palettenfeuers auf den umstehenden Wald zu vermeiden. Unter Dauerstress und bei blank liegenden Nerven war es die Aufgabe der Gruppenführer einen komplexen Löschaufbau mit Straßenabsperrung, Beleuchtungseinrichtungen und eines Hydroschildes zu organisieren. Bei diesem Einsatz, bei dem die Jugendfeuerwehrler bis an ihre Leistungsgrenze stießen, zeigten die Jugendlichen ihr Können – angefangen bei alltäglicher Einsatzroutine bis zu schwierigem feuerwehrtechnischem Geschick – mangelfrei auf.

Nach einem geglückten Einsatz und einem langen Tag gingen die Buben und Mädchen dann in ihr Matratzenlager. Gerade eingeschlafen erwachten die Jugendlichen früh morgens durch die Lautsprecheranlage. Verschlafen und mit müdem Blick torkelten die Jugendlichen zu den Fahrzeugen. Die Einsatzleitung hatte Öl im Wasser gemeldet, welches es nun galt schnellstmöglich abzusaugen.

Mit dem gemeinsamen Frühstück endete die 24-Stundenübung dann gegen halb acht Uhr morgens.

 

 

 

Jugendfeuerwehrausflug nach Berlin

(vom 23.08. bis 27.08)

Nachdem alle Beteiligten am Hauptbahnhof zusammengekommen waren, konnte der lang ersehnte Ausflug endlich losgehen. Nach einer achtstündigen Zugfahrt war das Ziel dann erreicht. Kurz nach der Ankunft bezogen die Jugendlichen ihre Zimmer. Danach galt es bei „ Konnopke’s Imbiss“ das Berliner Nationalgericht, nämlich die Currywurst, zu testen, die dort erstmals zubereitet worden ist.

Am nächsten Tag besuchte die Gruppe den Bundestag, wobei nach einer interessanten Führung die architektonisch einzigartige Kuppel ganz besonders faszinierte. Nach dem Mittagessen im Bundestag besichtigte die Gruppe einige Sehenswürdigkeiten, wie das Brandenburger Tor, Chackpoint Charli , das Holocaustdenkmal, das Berliner Rathaus und das Rittersportmuseum.

Samstags ging es dann morgens Richtung Stadtrand zu dem Stasigefängnis Hohenschönhausen. Nach einer eindrucksvollen Führung durch einen Zeitzeugen fuhren die Jugendfeuerwehrler mit der Straßenbahn und U-Bahn zurück in die Stadtmitte. Am Nachmittag nahm die Gruppe an einer sehr interessanten Führung durch die Berliner Unterwelten teil. Nach einer kleinen Stärkung schauten sich die Jugendlichen die East-Side-Gallery an, die mit ihren hintergründigen Gemälden der eigenen Inspiration freien Lauf ließ.

Den letzen Tag in Berlin ließ die Gruppe im Filmpark Babelsberg bei verschiedensten Attraktionen, wie zum Beispiel einer Stuntshow, ausklingen. Am Montag wurde noch einmal gefrühstückt und dann ging es mit dem Zug wieder Richtung Heimat.